Geschichte

Der Förderverein Pro MASURIA e.V. wurde im Oktober 1994 von 18 unteraneinander befreundeten Gründungsmitgliedern aus der Taufe gehoben. Leitgedanke war ihr Einsatz für die Annäherung Deutschlands und Polens, Anlass — die Arbeit Frank Dombrowskis als Lehrer an einer kleinen masurischen Schule, die im Jahr darauf den Namen Lyzeum Marion Dönhoff tragen sollte. Der Verein wollte die Schule bei ihrer Entwicklung begleiten und den Schülern zu internationalen Kontakten verhelfen.

Seit dieser Zeit hat Pro Masuria die Schule mit über 300 Stipendien gefördert. Der Verein sicherte, unterstützt von seinem Mitglied Marion Dönhoff und verschiedenen deutschen Stiftungen, die Finanzierung einer neuen Schule, die 2002 in Anwesenheit der Familie Marion Dönhoffs sowie zahlreicher deutscher und polnischer Gäste eröffnet wurde. Pro MASURIA stattete in der Folgezeit Klassenzimmer aus und beschaffte Computer. Vereinsmitglieder laden Einzelschüler zum Deutschlandbesuch ein und unterstützen Jugendaustausch mit deutschen Partnerschulen. Der Verein fördert die Absolventen der Marion-Dönhoff-Schule auch nach dem Abitur bei Studium und Berufsausbildung.

Pro MASURIA und die Vereinsmitglieder trugen auf diese Weise dazu bei, in den vergangenen 20 Jahren die Annäherung und Versöhnung zwischen Polen und Deutschen zu erleichtern. Die Marion-Dönhoff-Schule in Mikołajki ist ein Symbol dieser Entwicklung.

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